Mit Esther und Gerhard Buri haben wir zwei kompetente und begeisternde twogether-Trainer gefunden, die unser Anliegen für stabile Paarbeziehungen mittragen. Als twogether-Trainer bilden sie Mentoren-Paare aus, welche anschliessend Paare auf die Ehe vorbereiten oder sie darin begleiten. Wir wollten herausfinden, weshalb Esther und Gerhard Buri seit Jahren so viel Herzblut in die Arbeit mit Paaren investieren.

SWK: Esther und Gerhard, was hat euch dazu bewogen, twogether-Trainer zu werden?

Die Bildungsleiterin Susanna Aerne hat uns als twogether-Trainer angefragt, was uns sehr gefreut hat. Anfangs haben wir dankend abgelehnt, denn das Paar-Mentoring in unserer Gemeinde füllt unsere Freizeit bereits zu einem grossen Teil aus. Aber dann sahen wir sowohl unsere 20jährige Erfahrung in der Paararbeit, die wir gerne anderen Mentoren zur Verfügung stellen möchten, als auch die Möglichkeit, Paare in einem grösseren Rahmen als bisher begleiten zu können. So haben wir uns in einem zweiten Anlauf dazu entschieden, dieses Engagement für starke Beziehungen und eine starke Liebe in Ehen einzugehen.

SWK: Was motiviert euch, in andere Paare zu investieren?

Wir möchten, dass Mentoren-Paare gut vorbereitet an ihre Aufgabe herangehen. Mentoren-Paare benötigen dazu Wissen und Erfahrung. Und oft hören wir von jungen Paaren, die Mühe bekunden, ein passendes Mentoren-Paar zu finden. Unser Engagement hilft, diesem Mangel zu begegnen, damit noch mehr Paare von einer qualitativ guten Ehevorbereitung, respektive von einer persönlichen Ehevertiefung profitieren können.

SWK: Weshalb betrachtet ihr diese Aufgabe als bedeutsam?

Wir können nicht genug in unsere Ehen investieren! Für jeden Beruf gibt es in der Schweiz eine zwei-, drei- oder vierjährige Lehre oder wir studieren an einer Hochschule oder Uni. Wie wichtig ist es daher, dass wir in die Basis unserer Gesellschaft, die Ehe, investieren. Sie soll Freude bereiten, sie soll uns bereichern und vieles mehr. Dazu braucht es Paare, die in ihre Beziehungen investieren wollen und Mentoren, die diese Paare auf ihrem Weg begleiten. Dieses Engagement wird viele Paare bereichern und unsere Gesellschaft prägen – deshalb ist diese Aufgabe für uns bedeutsam. Nicht zuletzt profitieren wir als Paar immer wieder selber.

SWK: Was beschäftigt die angehenden Mentoren-Paare?

Natürlich wollen die Mentoren-Paare das neue twogether-Handbuch, die Online-Analyse und die Kursordner kennenlernen. Aber sehr schnell suchen sie den Erfahrungsaustausch für die unterschiedlichsten Gesprächssituationen. Hier stellt sich auch immer wieder die Frage nach den Themenschwerpunkten, die jedes Mentoren-Paar wieder anders setzt und auch die Frage, wie entspannt über Themen wie Intimität, Sexualität und die Finanzen gesprochen werden kann.

SWK: Ein schönes Erlebnis?

Kürzlich war ein Mentoren-Paar in einer unserer Ausbildungen dabei, welches vor vielen Jahren eines unserer ersten Paare war, das bei uns eine Ehevorbereitung besucht hatte. Sie konnten uns teilweise noch sehr detailliert erzählen, was wir damals besprochen hatten. Es war für uns eine Freude zu sehen, wie Paare das Mentoring als eine Bereicherung für ihre Ehe erleben und dies auch anderen Paaren weitergeben wollen. Der Segen fliesst weiter und hinterlässt sichtbare Spuren.

SWK: Was gefällt euch an twogether?

Die neuen Kursunterlagen sind professionell und die umfangreichen Unterlagen unterstützen das Gespräch mit den Paaren. Die Arbeit der Mentoren-Paare wird durch die Online-Analyse erleichtert und man kann im Gespräch rasch in die relevanten Themen einsteigen. Dass wir nun eine Version «Ehe VORBEREITEN» und eine Version «Ehe VERTIEFEN» haben, ist für uns die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches. Nun hoffen wir, dass schon bald eine zusätzliche Version für das Freundschafts-Mentoring entstehen kann.

SWK: Wie habt ihr euren Einsatz an den vergangenen zwei Mentoren-Schulungen erlebt?

Es macht uns Freude, Seminare und Schulungen durchzuführen. Die vertiefte Vorbereitung auf die verschiedenen Themen hat uns herausgefordert. Wir mussten uns die neuen Kursunterlagen intensiv erarbeiten. Dies hat für uns nun den grossen Nutzen, dass wir mit dem neuen Material bestens vertraut sind. Dadurch können wir den Wert von twogether besser weitergeben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr dankbar für die Inputs, die wir ihnen geben konnten. Wir sind glücklich, zusammen in einem Team mit Susanna und Stefan Aerne zu arbeiten.


Esther Buri ist dipl. Pflegefachfrau HF und Lehrperson im Bereich Soziales und Gesundheit.
Gerhard Buri ist dipl. Bankfachexperte und Kadermitglied einer Bank.
Zusammen sind sie seit über 20 Jahren begeisterte Paarcoaches und Ausbildner mit SVEB-Zertifikat.

Interview: Marlène Möri


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